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Sanierung der Kirche Rehfelde offenbarte weitere Geheimnisse

Während der Sanierungsarbeit im Kirchenschiff der Kirche Rehfelde-Dorf wurde an der Südseite in der Mitte der Kirche ein im Boden eingelassener Mühlstein entdeckt und freigelegt.

 

Mühlsteine, die ihren Dienst taten, wurden nicht einfach weggeworfen, sondern geehrt, da sie für das tägliche Brot gebraucht wurden. So wurden sie in Kirchen eingebaut.

 

Die runde Form erinnerte die Menschen zudem an die Hostie. So gibt es mittelalterliche Darstellungen, in denen das Wort Christi wie z.B. „Ich bin das Brot des Lebens“ oder die Einsetzungsworte durch Mühlsteine zu den Hostien gemahlen werden.

 

Mühlsteine tragen also auch zum Heil bei, da sie auch ganz konkret das Mehl für die Hostien liefern.

 

Unser Mühlstein konnte damals noch an einem der Eingänge gelegen haben – die Lage ist jedoch bei weitem nicht so exponiert, wie es in anderen Kirchen der Fall ist.

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Veröffentlichung

Do, 20. Juni 2024

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